10.07.2016 - 10:15

Wandertag: Bergischer Jakobsweg von Wuppertal Beyenburg bis Linnepe (mit ASBC und GDCF Düsseldorf)

Rubrik: Ausflüge


"Auf Wanderwegen des Mittelalters…" 


Beschreibung des Wandertags als pdf: Flyer

Ein gemeinsamer Wandertag mit Mitgliedern und Freunden der ASBC – Asian Social Business Community e V. und der GdCf – Gesellschaft der Chinafreunde Köln e.V.                  

asbc


 

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Datum:            Sonntag, 10. Juli 2016 – ab 10:15 Uhr
Route:             von Wuppertal-Beyenburg bis Lennep;
dann mit Bus 669 vom Bahnhofsplatz Lennep zurück nach Beyenburg
Entfernung:    ca. 12 km
Gehzeit:          ca. 4 Stunden
Treffpunkt:      Klosterkriche Maria Magalena in Alt-Beyenburg oben auf dem Hügel
                Beyenburger Freiheit 49, 42399 Wuppertal-Beyenburg
Parken:           Parken: in der Umgebung der Kloster-Kirche
Bus:                von Wuppertal Hbf. bis Oberbarmen mit der Bahn, weiter mit Bus 626
Kleidung:        Wanderschuhe (knöchelhoch); je nach Wetter Schirm/Regenschutz, Sonnenhut
Wir gehen bei jedem Wetter, auch bei Regen. Daher Regenjacke/Schirm oder Sonnenhut in den Rucksack packen. Getränk und Picknick mitnehmen.
Kontakt:        Anmeldungen bis spätestens 6 Tage vor Beginn bei:
Astrid Schütze (a.schuetze@gdcf-duesseldorf.de)

Hier einige Infos zur Stecke:
Der bergische Jakobsweg führt von Wuppertal-Beyenburg über Remscheid-Lennep und Wermelskirchen durch das idyllische Eifgenbachtal bis zum Altenberger Dom. Eine besonders schöne Jakobusroute, wo die Welt noch in Ordnung ist, es keinen Lärm und keine Hektik gibt, eben Natur pur.

Die erste Etappe beginnt an der Klosterkirche in Alt-Beyenburg. Von dort aus führt der Weg hinab in den unteren Teil des Ortes, quer über die Wupper und verläuft entlang des aufgestauten Flusses. Über die von Wiesen, Feldern und einzelnen Wäldern gegliederte Hochfläche mit ihren kleinen Ortslagen in typischer Randlage der Quellmulden, gelangen wir nach Remscheid-Lennep, der zweitältesten bergischen Stadt mit ihrem historischen Stadtkern.

Der historische Ortskern von Beyenburg mit seinen typischen bergischen Fachwerk- und Schieferhäusern sowie die beeindruckende Klosterkirche Sankt Maria Magdalena liegen eingebettet an einer Schleife der Wupper.
Die Patronin der Klosterkirche ist Maria Magdalena. Sie war Zeugin der Auferstehung Jesus.
An der Außenanlage der Kirche und im Klosterhof befinden sich zwei Bronzestatuen, sie zeigen den Gründer der Kreuzherren, den Heiligen Theodorus de Celles und die Heilige Maria Magdalena. Nach der Besichtigung der Klosterkirche folgten wir der Beschilderung des Jakobswegs (Muschelzeichen), es ging hinab ins historische Zentrum von Beyenburg (Unterbeyenburg).

Unterhalb der Staumauer des Beyenburger Stausees befinden sich viele Häuser bergischer Fachwerk-Architektur aus dem 18. Jahrhundert. Auffallend und typisch für die Gegend ist die Verschieferung der Fachwerkhäuser, die als Schutz gegen das feuchte regenreiche bergische Klima dient. In der Zeit der Frühindustrialisierung standen in Unterbeyenburg, nahe am Flussufer der Wupper, Mühlen und Fabriken, die vielen Menschen Arbeit boten. An der ehemaligen Wupperfurt geht es nun über die „Brücke am Schemm“ über die Wupper Richtung Stausee.

Weiter geht es an einer Fischtreppe vorbei zum Beyenburger Stausee. Die aufgestaute Wupper dient unter anderem als Hochwasserregulierung und ist eine der kleinsten Talsperren im Bergischen Land. Von hier hat man nochmals einen grandiosen Blick über den Stausee und auf das historische Beyenburg. Einige Zeit geht es noch flussaufwärts durch das Tal der Wupper an einigen Bootsanlagen vorbei bis zur Brücke. Wir überqueren die Wupper und es geht steil aufwärts durch ein Waldgebiet Richtung Oberdahl (Radevormwald). Geschwungene Hügel und Wiesen prägen hier das Landschaftsbild des Bergischen Landes. Man hat eine gute Fernsicht über das Tal der Wupper bis hin nach Keilbeck, das auf der gegenüberliegenden Seite der Wupper Richtung Radevormwald liegt. Der Jakobsweg führt uns weiter über Felder und durch die kleinen Ortschaften Spiekern, In der Hardt und Frielinghausen, bis wir schließlich die Pilgerstation Remscheid-Lennep erreichten. 

Die historische Altstadt von Lennep, geprägt durch ihre bergischen Fachwerkhäuser, ist eine der ältesten Städte im Bergischen Land. Mit der evangelischen Stadtkirche (14. Jh.), die vor der Reformation katholisch war und mit einem geweihten Jakobusaltar versehen war, ist Lennep für Jakobspilger eine feste Station geworden.
Der mächtige Turm der Kirche stammt noch aus dieser Zeit. Auch die katholische Pfarrkirche St. Bonaventura (19. Jh.) ist für Jakobspilger interessant, hier findet man ein Kirchenfenster mit einer Darstellung des Heiligen Jakobus.

Lennep war im Mittelalter eine Tuchmacherstadt und lag an einer alten Handelsstraße, noch heute erinnern Häuser und Marktplatz an längst vergangene Zeiten. Ein weltbekannter Bürger der Stadt war der Physiker Wilhelm Conrad Röntgen, er ist der Entdecker der Röntgenstrahlen, sein Geburtshaus und das Röntgenmuseum befinden sich ganz in der Nähe.

Beschreibung des Wandertags als pdf: Flyer

Gesellschaft für Deutsch – Chinesische Freundschaft (GDCF) Düsseldorf e. V.
Kapellstr. 14  40479 Düsseldorf

Tel.: 0211 – 1577 6788      Fax: 0211 – 1577 6781
info@remove-this.gdcf-duesseldorf.de    www.gdcf-duesseldorf.de

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