Neuigkeit

19.10.2017

Liebesgrüße aus Peking
Graffiti-Kunst soll die Partnerschaft von Köln und Peking fördern

Rubrik: Neuigkeiten


Rückblick auf unseren Graffiti-Austausch

(https://www.youtube.com/watch?v=jMFhnfnmeqo&feature=youtu.be)

Bilderstöckchen (rs).
Deutschland ist nicht nur Fußball- und Export-Weltmeister. Auch im Genre „Urban Art“, der Kunst, Fassaden mit bunten Hieroglyphen zu verschönern, ist Deutschland Spitze.
Zwar kommt die Graffiti-Kunst aus den USA. „Aber die Szene ist hier bei uns mittlerweile größer und innovativer als in ihrem Homeland“, sagt Maurice Kusber, pädagogischer Leiter des Graffiti-Projektes „MittwochsMaler“ in der OT Lucky's Haus. Kein Wunder also, dass sich die Augen von Graffiti-Künstlern aus aller Welt auf das kleine Land in der Mitte Europas richten. So auch die von vier Künstlern der „ABS-CREW“ aus Peking.
„AND C“, „SMER“, „SEVEN“ und „BIKE“ waren von der Kölner Gesellschaft der Chinafreunde aus Anlass der nunmehr bereits seit 30 Jahren bestehenden Städtepartnerschaft Köln-Peking eingeladen worden. Sie konnten hier gemeinsam mit der Gruppe „MittwochsMaler“ in Lucky's Haus im Bilderstöckchen und im Bürgerzentrum „Mütze“ in Mülheim an zwei Tagen zeigen, wie innovativ diese in China noch sehr junge Kunst bereits ist.
Ihre Arbeiten, die während der Workshops, die dem Genre gemäß „Graffiti Jam“ genannt wurden, entstanden sind, wurden am 22. und 23. September im „bunker k101“ in Ehrenfeld gezeigt. Danach reisten die vier jungen Künstler weiter nach Italien, wo sie sich mit Künstlern aus der dortigen Urban-Art Szene trafen.
Das Interesse an chinesischer Kunst in diesem Jahr war nicht nur in Köln zu spüren. Vor 45 Jahren hat die Bundesrepublik Deutschland diplomatische Beziehungen zur Volksrepublik China aufgenommen und das wurde vor allem in Berlin  mit vielen Ausstellungen beachtet. Unter anderem mit „Deutsche Kunst in China“ und „Zeitgenössische chinesische Fotografie“. Auch in NRW gab es an acht Orten an Rhein und Ruhr Ausstellungen mit zeitgenössischer Kunst aus China. Doch eine so hautnahe Berührung mit chinesischen Künstlern wie in Köln hat es nur hier gegeben.
Wie die Mittwochsmaler von den chinesischen Graffiti-Künstlern erfuhren, wird Urban Art in China weitaus mehr gefördert, als das hierzulande der Fall ist. Hier gilt diese Kunstrichtung vielen als lästige Schmiererei und Sachbeschädigung. Wenn sie nicht gerade legal ist – wie zum Beispiel an den Stelzen der Hochbahn in Nippes – hält sie gerade mal so lang, bis die Reinigungstrupps anrücken. Das sei in China anders, sagten die chinesischen Künstler. Bei ihnen in Peking werde die Graffiti-Kunst sogar gefördert, indem den Künstlern Fassaden und Mauern zur Verfügung gestellt würden. „Davon können wir mit einigen wenigen Ausnahmen nur träumen“, sagte Maurice Kusber.
In der Ausstellung im Bunker k101 wurden kleinere, auf Kartons angefertigte Skizzen, einige großformatige Arbeiten und Videos, die den Workflow, den Arbeitsprozess in Lucky's Haus und im Bürgerzentrum  Mütze dokumentierten, gezeigt. Kunstwerke, die auch bei Bürgermeister Ralf Heinen Bewunderung hervorriefen. Leider wurden die Arbeiten nur an zwei Tagen gezeigt. Die Wandbilder in Lucky's Haus werden auch nur solange zu sehen sein, bis sie wieder übersprüht werden. Das werde nicht lange auf sich warten lassen, sagt Maurice Kusber. Es kämen ja täglich Künstler zu Lucky's Haus. „Wo sollen sie denn sonst ihre Kunst ausüben.“    
    
BU: (Foto in Kürze) In der Graffiti-Kunst unterscheiden sich Künstler aus China nicht sehr von denen aus Deutschland. Urban Art ist eine internationale Kunstrichtung, die die ganz Welt umspannt. Foto: Schriefer

BU: (Foto in Kürze) Chinesische Künstler aus Peking haben die Mauern von Lucky's Haus als Projektionsfläche für ihre künstlerischen Ideen genutzt. Foto: Schriefer

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